Piercinglöcher und ausgerissene Ohrlöcher verschließen

Was in jungen Jahren noch angesagt warkann Jahre später im Berufsleben unpassend erscheinen. Wie lässt sich das hässliche Loch schließen, das nach der Entfernung des Piercings zurückbleibt? Unsere beiden Fachärzte für Plastische & Ästhetische Chirurgie Dr. Rossbachund Dr. Scheersoi führen seit Jahren regelmäßig Narbenkorrekturen bei Piercings durch und können Sie gerne umfassend beraten und behandeln um alte Jugendsünden verschwinden zu lassen.

Häufigste Stellen für störende Piercingnarben

  • Mund (Oberlippe/ Unterlippe)
  • Augenbraue
  • Nase
  • Ohrtunnel
  • Bauchnabel

Probleme mit Piercings und operative Korrekturen sind ärztliche Behandlungen und gehören in erfahrene fachärztliche Hände!

Wie funktioniert eine Piercingloch-Entfernung?

„Ziel der Behandlung ist es das auffällige Loch gegen eine feine Narbe zu tauschen.“ (Dr. Rossbach, Facharzt für Plastische & Ästhetische Chirurgie der Schlosspraxis Brühl)
. Beim Stechen des Piercings bildet sich ein schmaler Hautschlauch entlang des Stichkanals. Wenn man das Piercing dann nach Monaten oder Jahren entfernt heilt die innere Öffnung im Mund meist innerhalb weniger Tage von selbst zu, weil die Mundschleimhaut nicht, im Gegensatz zu unserer Haut an der Körperoberfläche, mit Hornzellen bedeckt ist. Wichtig ist es den gesamten Hautzylinder zu entfernen, ein einfaches Zunähen des Loches kann sonst zu Entzündungen führen. Nach Entfernung des Hautschlauches kann die Wunde mit einem besonders feinen Faden verschlossen werden. Die gesamte Operation erfolgt in örtlicher Betäubung und mittels mikroskopischer Vergrößerung. Der Faden kann bereits nach 1 Woche entfernt werden. Zurück bleibt eine feine Narbe, die in den allermeiste Fällen deutlich unauffälliger ist als ein Loch.

Was kostet es ein Piercingloch zu verschließen?

Die Kosten für die Entfernung von Piercinglöchern werden nicht von den Krankenversicherungen getragen, sondern müssen vom Patienten selbst übernommen werden, da es sich streng genommen nicht um eine Erkrankung handelt. Die genauen Kosten können erst nach einer individuellen Untersuchung und Beratung genannt werden und beginnen bei ca. 350€. Darin enthalten sind Beratung, Operation und Nachkontrollen. Gerne können uns interessierte Patienten vorab ein Foto per Mail schicken um eine erste unverbindliche Einschätzung zu erhalten.

Risiken einer Piercingloch-Entfernung

Die Risiken des Eingriffes sind sehr überschaubar und hängen von den individuellen Ausgangsbedingungen ab. Wie jede andere Wunde kann es in wenigen Einzelfällen zu einer Entzündung der Wunde oder einer Überaktivität der Narbenbildung kommen, so dass eine Korrekturoperation notwendig ist.

Korrektur ausgerissener Ohrläppchen

Durch einen Unfall oder einfach zu schweren Ohrschmuck können Ohrläppchen einreissen oder Ohrlöcher komplett ausreissen. Das Resultat ist häufig ein gespaltenes Ohrläppchen, das ästhetisch nicht sehr ansprechend ist. Dank spezieller Op-Techniken ist es möglich die gespaltenen Teile des Ohrläppchens so zu verbinden, dass einerseits kaum sichtbare Narben entstehen und andererseits wieder Ohrschmuck getragen werden kann. Wir empfehlen dem Körper ca. 2 Monate nach der Operation Zeit zu lassen um stabiles Narbengewebe zu bilden bevor wieder Ohrringe oder Ohrstecker eingesetzt werden können.

Ohrtunnelkorrektur

Der Ohrtunnel (Flesh Tunnel) erfreut sich seit Jahren auch in westlichen Kulturen zunehmender Beliebtheit. Bei dieser besonderen Ohrschmucktechnik werden die Tunnel im Ohrläppchen durch spezielle Dehnstäbchen langsam erweitert. Nach Entfernung der Stäbchen verbleibt leider meist ein unschön hängendes Ohrläppchen. Bei der Korrektur des Flesh Tunnels werden die überschüssig gedehnten Anteile des Ohrläppchens entfernt und ein neues Ohrläppchen geformt. Diese Operation erfordert ein hohes Maß an Präzision und wird von uns unter mikroskopischer Vergrößerung vorgenommen. In der Schlosspraxis Brühl erfolgt der Eingriff ambulant in örtlicher Betäubung und ist dadurch nahezu schmerzfrei. Die Wunden werden mit speziellen, wasserfesten Pflastern bedeckt. Diese Pflaster und die darunter liegenden feinen Fäden können bereits nach 1 Woche entfernt werden.

Dermal Anker

Dermal-Anker (Dermal Anchor, Transdermale Implantate, Microdermal, Skinplate) sind Mini-Implantate, meist aus Titan, die unter die Haut geschoben werden und dort mit dem Gewebe verwachsen sollen. Diese Plättchen bilden mit ihrem Gewinde die Basis für unterschiedliche Schmuckaufsätze, die dann außen auf der Haut sichtbar sind. Dabei muss jedoch bedacht werden, dass die Hautschutzbarriere permanent „offen“, also verletzt ist. Dies bedeutet, dass die Wunde eigentlich nicht abheilen kann, wie man häufig liest, sondern immer potentiell gefährdet ist für Infektionen. Dies kann bei anstehenden Operationen in direkter Nähe der Implantate zu Problemen führen, weil eine ordnungsgemäße Hautdesinfektion nicht möglich ist und sich unter dem Implantat Hautkeime „verstecken“ können.
 Auch die Entfernung eines Dermal Ankers erfolgt ambulant in örtlicher Betäubung unter lupenoptischer Vergrößerung. Es verbleibt eine feine Narbe.

Kommen Sie gerne in die Schlosspraxis Brühl und lassen Sie sich von Herrn Dr. Rossbach oder Herrn Dr. Scheersoi über moderne Konzepte der Piercingloch-Entfernung und Narbenkorrektur informieren und entsprechend behandeln. Unter 02232-213324 können Sie einen unverbindlichen Beratungstermin oder gleich einen Behandlungstermin vereinbaren. Vorab können Sie uns auch gerne eine Anfrage mit einem Foto an info@schlosspraxis-bruehl.de schicken.

Wir freuen uns auf Sie!

Schlosspraxis Brühl,

Ihre Experten für Plastische & Ästhetische Chirurgie in der Rhein-Erft-Region zwischen Köln, Bonn und Aachen.

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